Mittwoch, 12. November 2014

Abbau des Gerüstes

Heute rückten die Gerüstbauer der Firma Tebedibi aus Undenheim an und entfernten das Gerüst. Erstmals ist das verputzte Haus komplett frei und ohne Gerüst zu sehen.


Freitag, 7. November 2014

Fertigstellung Außenputz (06.11.2014 und 07.11.2014)

Außen nähern wir uns immer mehr der Fertigstellung des Hauses. Der Oberputz wurde mit einer Körnung von 2 mm aufgetragen. Der Sockelputz wurde vom Wandputz getrennt und glatt ausgerieben. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. In der 46. Kalenderwoche könnte somit das Gerüst abgebaut werden und die Hausanschlüsse (Wasser, Strom, Telekom) gelegt werden.



   

Montag, 27. Oktober 2014

Estrich (25.10.2014 und 27.10.2014)

Alle Räume haben schwimmenden Estrich mit Randstreifen, Trittschall- und Wärmedämmung nach DIN und EnEV erhalten. Dieser muss nun ca. 6 Wochen aushärten. Der Estrich ist durchweg für eine Verlegung von harten Belägen wie Fliesen/Naturstein sowie auch Parkett/Laminat geeignet.


Da der Fußbodenaufbau nun abgeschlossen ist, sind die Höhen der einzelnen Räume sehr gut abschätzbar. Der Fußbodenaufbau beinhaltet den Höhenausgleich, die Wärme- u. Trittschalldämmung sowie den Estrich selbst. Auch der genaue Platz der künftigen Kücheninsel ist jetzt greifbarer geworden, da das dazugehörige Anschlusskabel aus dem Boden ragt.


Freitag, 24. Oktober 2014

Rohinstallation Sanitär und Heizung (20.10.2014 - 24.10.2014)

Diese Woche waren die Installateure der Firma Bechtholdt, Koblenz mit der Sanitär- und Heizungsrohinstallation beschäftigt. Es wurden Wasser- und Abwasserleitungen gelegt und Vorwandelemente aufgestellt. Die Vorwandinstallation ist eine gängige Ausbauform für Badezimmer und Toiletten. Die Wasserzuleitungen und Abwasserrohre werden dabei auf der Wand montiert und anschließend im Trockenbau meist mit Gipskarton verkleidet. Für Waschbecken und WC gibt es dabei spezielle Montageelemente, die an Boden und Wand befestigt werden. Beim WC enthält dieses den Spülkasten.
   
Des Weiteren wurde die Fußbodendämmung und die Heizschleifen für die Fußbodenheizung verlegt. Damit die Heizung im Fußboden optimal funktioniert und sich der Nutzer über eine gleichmäßige und angenehme Wärme freuen kann, wird dem Aufbau des Fußbodens eine große Bedeutung beigemessen. Mit einer Fußbodenheizung kann man hohe Kosten sparen und heizt weitaus günstiger, als es mit einem herkömmlichen Heizkörper der Fall ist. Hier macht man sich das physikalische Gesetz zu Nutzen, nach welchem Wärme immer nach oben steigt. Die Fußbodenheizung wird mit einer Wärmepumpe betrieben und sorgt so für eine besonders hohe Effizienz. Der Aufbau einer Fußbodenheizung benötigt drei Schichten. Die untere Schicht gleicht Unebenheiten aus und dient als Wärmedämmung. In der folgenden Schicht, der Mittelschicht, wird die Fußbodenheizung verlegt und luftdicht eingeschlossen. Auch hier ist auf eine ebene Fläche zu achten, auf welcher die dritte Schicht, der sichtbare Bodenbelag mit wärmeleitenden Eigenschaften aufgebracht wird.    

Ebenfalls wurde ein Platz für den Heizkreisverteiler im Erdgeschoss gefunden. Der Heizkreisverteiler ist ein Bauteil der Fußbodenheizung und wird zur Wärmeverteilung benötigt. Die Heizkreise (Rohrleitungsschleifen) einer Fußbodenheizung werden jeweils mit einem Vorlauf und Rücklauf an den Heizkreisverteiler mittels Klemmverschraubungen angeschlossen. Mit dem Heizkreisverteiler kann jeder einzelne Heizkreis mittels eines Ventils hydraulisch abgeglichen werden. Der hydraulische Abgleich ist erforderlich, da die einzelnen Bauteile der Fußbodenheizung (z. B. Heizkreisverteiler, Rohrkreise etc.) verschieden hohe Strömungswiderstände erzeugen. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung ist nur mit gleich hohen Strömungsverhältnissen in allen Heizkreisen möglich. Durch im Heizkreisverteiler integrierte Durchflussmengenmessern kann der Volumenstrom optisch sichtbar gemacht werden (in Liter pro Minute). Die Energiezufuhr wird mit Thermostaten (Raumreglern), deren Temperaturfühler im Heizbereich (z. B. Wohnraum) montiert werden, geregelt. Das Thermostat gibt ein elektrisches Signal an den Stellmotor, der dann das entsprechende Ventil am Heizkreisverteiler öffnet bzw. schließt.  
 

Montag, 20. Oktober 2014

Außen- und Innenputz (13.10.2014 - 20.10.2014)

An den Außenwänden wurde der Unterputz aufgetragen, der nun ca. zwei Wochen trocknen muss. Der Unterputz dient als Haftgrund auf dem Mauerwerk und gleicht Unebenheiten aus. Wechselnde klimatische Bedingungen führen bei einfachem Putz zu Rissen. Der Unterputz als flexible Zwischenschicht gleicht Spannungen aus.
Im Haus wurden die gemauerten Wände mit einem Gipsputz tapezierfähig verputzt. Moderne Gipsputze bestehen aus dem Bindemittel Gips und verschiedenen Zuschlagstoffen zur Versteifungsregulierung und zur verbesserten Wasserrückhaltung, wodurch ein Aufbrennen vermieden wird. Die für die Innenwände im modernen Hausbau verwendeten Gipsputze sind sehr trocken und haben eine feuchtigkeitsregulierende Wirkung. Sie gleichen das Raumklima optimal aus. Gipsputze zeichnen sich zusätzlich durch eine feuerhemmende und wärmedämmende Wirkung aus.